Google Pay mit neuer Lizenz

Von: Laura Kalinna |
Datum: 08.01.2019

Google Pay – Speichern und Transferieren von elektronischem Geld

Litauen hat der Alphabet-Tochter Google Payment eine Lizenz zum Speichern und Transferieren von elektronischem Geld erteilt. Damit reiht sich Google in die verschiedenen mobilen und Online-Bezahlsysteme, die es bereits gibt, ein.

Google Pay mit neuer Lizenz
Google Pay mit neuer Lizenz

Über Google Pay kann der Konzern jetzt Zahlungen abwickeln, digitales Geld erstellen und in Google Wallet verwalten. Durch das EU-Pinzip „Einer für alle“ wird dies europaweit möglich sein. Banken sind an diesen Transaktionen nicht mehr beteiligt. Da der Konzern aber keine vollständige Banklizenz erhält, sind traditionelle Geldinstitute immer noch für die Vergabe von Krediten und traditionellen Konten zuständig.

Wie funktioniert Google Pay?

Seit Juni 2018 gibt es den Google Bezahldienst GPay auch in Deutschland. Er kann von Smartphone-Nutzern mit Android-Betriebssystem zum Bezahlen genutzt werden. Das Nutzen von GooglePay zum Zahlen an der Ladenkasse wird allerdings noch nur von wenigen Banken unterstützt und ist auf Nutzer mit Master- oder Visa-Kreditkarte bei der Commerzbank oder bei Comdirect, sowie bei den Smartphone-Banken N26 und boon beschränkt.

Seit Oktober 2018 können auch Nutzer des Bezahldienstes Paypal ihr Paypal-Konto als virtuelle Karte in der Google Pay App hinterlegen und diese zum kontaktlosen Bezahlen nutzen.

Die für die Nutzung qualifizierten Konsumenten können GPay dann beim Zahlen an der Ladenkasse einsetzen. Er muss die GPay-App auf seinem Smartphone laden und die Kreditkarte seiner Bank einscannen. Danach kann die aktivierte virtuelle Kreditkarte in jedem Ladengeschäft, das kontaktloses Zahlen erlaubt, genutzt werden. Für Nutzer ist dieser Dienst kostenlos. Während Banken an jeder Transaktion, für die der Händler bezahlen muss, profitieren, erhält Google Zugang zu den Einkaufsdaten.

Was macht Google Payment mit den Daten?

Der Internetriese erhält durch das Bezahlsystem Aufschluss über das Einkaufsverhalten der Nutzer. Wo, wann und für wie viel Geld ein GPay-Nutzer kauft, ist dann für das Unternehmen zugänglich. Die Verantwortlichen versichern, sich an alle Datenschutzvorgaben bei der Verwendung und Auswertung der Daten zu halten.

Welche Alternativen gibt es zu Google Pay?

Unterschiedliche Alternativen für Google Pay erlauben das virtuelle Bezahlen ebenfalls. So bietet die Deutsche Bank seit etwas über einem Jahr ein Bezahlverfahren für Android/Mastercard-Kunden an und verschiedene Kassen und Banken erweitern ihre Bezahlmöglichkeiten nach und nach. Kunden soll das mobile und virtuelle Bezahlen so erlaubt und vereinfacht werden. Auch im E-Commerce gibt es bereits verschiedene elektronische Zahlungsmethoden von Anbietern wie Giropay oder Paypal.

 

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